Lektionstest

Wortschatz

Verbinden Sie richtig.

Synonym für „Zuckerkrankheit"  
    Verschluss eines Blutgefäßes durch Blutgerinnsel  
      eingeschränkte Sehleistung  
        Flüssigkeit, die bei Entzündungen aus den Gefäßen austritt  
          Wiedereingliederung eines Kranken in das berufliche und gesellschaftliche Leben  
            Dokument, in dem Angaben zum Patienten stehen  
              Gebäude, in dem sich Kranke zur Untersuchung und Behandlung aufhalten  
                künstlicher Ersatz für ein Körperteil  
                  chirurgischer Eingriff  
                    konstant bleibend  
                      Synonym für „Genesung"  
                        • Diabetes
                        • Thrombose
                        • Sehschwäche
                        • Exsudat
                        • Rehabilitation
                        • Stammblatt
                        • Krankenhaus
                        • Prothese
                        • Operation
                        • stabil
                        • Heilung

                        Listening comprehension

                        Leseverstehen

                        Lesen Sie den ausführlichen Pflegebericht durch und übertragen Sie die relevanten Punkte.

                        „Als ich gestern, den 23. August 2014, um 19.00 Uhr mit meiner Arbeit angefangen habe, habe ich als Erstes die Grundpflege durchgeführt. Ich habe Herrn Bachl gebadet, rasiert und gekämmt. Anschließend hat er sich die Zähne geputzt und hat sich hingelegt. Der Patient hat laut Trinkprotokoll sehr viel getrunken und klagte gegen 22.00 Uhr über Diarrhoe. Wegen seiner Dyspnoe konnte er jedoch nur schwer auf den Nachtstuhl gehen. Heute Morgen meinte er aber, dass er nun schon viel besser Luft bekommt. Um 2.00 Uhr wurde der Patient erneut wach und klagte über Tachykardie. Daraufhin habe ich ihm ein Beruhigungsmittel gegeben und die Vitalwerte gemessen. Trotz der regelmäßigen Dekubitusprophylaxen hatte Herr Bachl heute um 6.00 Uhr erste Anzeichen eines Geschwürs. Die Wunde habe ich behandelt und locker mit einer Vlieskompresse abgedeckt. Er hat aber kaum Appetit gehabt und nur wenig gefrühstückt. Vielleicht kannst du sein Essverhalten über den Tag beobachten.“

                        Datum: 23.08.2014 - Uhrzeit:19.00 - Pflegebericht:  
                          Datum: 23.08.2014 - Uhrzeit: 22.00 - Pflegebericht:  
                            Datum: 24.08.2014 - Uhrzeit: 2.00 - Pflegebericht:  
                              Datum: 24.08.2014 - Uhrzeit: 6.00 - Pflegebericht:  
                                • Herr Bachl hat die Grundpflege erhalten. Er wurde gebadet, rasiert und gekämmt. Er hat sich selbstständig die Zähne geputzt.
                                • Herr Bachl klagt über Diarrhoe.
                                • Herr Bachl war tachykard, hat ein Beruhigungsmittel bekommen und die Vitalwerte wurden gemessen.
                                • Bei Herrn Bachl wurden erste Anzeichen eines Geschwürs festgestellt. Die Wunde wurde gereinigt und verbunden. Außerdem hat er nur wenig gefrühstückt.

                                Leseverstehen

                                Lesen Sie den Text und beantworten Sie die gestellten Fragen.

                                Herr Bachl ist gestürzt. In seinem Alter wird das Sturzrisiko immer größer. Viele Menschen schämen sich für einen Sturz. Aus diesem Grund wird ein solcher oftmals verschwiegen. Doch ein Sturz ist eine ernstzunehmende Angelegenheit und sollte nicht, wie es häufig geschieht, verharmlost werden. Vielmehr muss man sich gezielt mit dieser Thematik auseinandersetzen, um eine Häufung, Gesundheitsrisiken, aber auch seelische und körperliche Belastungen zu minimieren. Doch welche Risiken birgt so ein Sturz? Welche Faktoren begünstigen einen Sturz und was gilt überhaupt als ein solcher? Diese Fragen sollen nun geklärt werden. Als einen Sturz bezeichnet man ein plötzliches und unkontrolliertes Heruntergleiten oder Herunterfallen auf ein tieferes Niveau. Mit zunehmendem Alter nimmt die Häufung von Stürzen enorm zu. Statistiken haben ergeben, dass ein Drittel aller über 65-Jährigen einmal jährlich stürzt. Oftmals erhöht der erste Sturz das Risiko für weitere. Die Folgen sind dabei nicht immer absehbar. Zumeist geht es ja gut aus. Jedoch sind auch Konsequenzen von der Verletzung von Weichteilen über ein Schädelhirntrauma bis hin zu einer Hüftfraktur denkbar. Häufig kommt es zu den sogenannten Mobilitätseinbußen und einem erhöhten Hilfs- und Pflegebedarf bei Alltagsaufgaben. Und als wäre das nicht schlimm genug, muss man zudem noch mit seelischen Folgen, wie z.B. Furcht, rechnen. Betroffene schränken ihren Aktivitäts- und Bewegungsradius meist ein. Ein Sprichwort lautet: „Stürze brechen nicht nur die Knochen, sondern vor allem das Selbstvertrauen“. Worin liegen überhaupt die Risikofaktoren für einen Sturz? Zum einen muss die altersbedingte Muskelschwäche, besonders im Bein-Hüftbereich, angeführt werden. Zum anderen nimmt die Fettmasse zu. Somit muss die größere Körpermasse mit weniger Muskelmasse bewegt werden. Ferner sind auch Störungen von Balance und Mobilität sowie Beeinträchtigungen der Sinnesorgane potentielle Risikoquellen. Zunehmende Seh- und Hörstörungen, wie Katarakt, Glaukom und senile Makuladegeneration, sind nicht selten. Ebenso können Kontraste schlechter wahrgenommen werden und die Hell-Dunkel-Anpassung verschlechtert sich. Jedoch gibt es auch Arzneimittel, die sich sturzbegünstigend auswirken. Der Sturzgefahr kann man mit gesunder Ernährung und viel Bewegung vorbeugen. Außerdem kann es hilfreich sein, ein Sturzprotokoll zu führen. Auf diese Weise setzt man sich bewusst mit dem Ereignis auseinander. Des Weiteren sollten alle Sturzquellen, beispielsweise Teppiche, in den eigenen vier Wänden beseitigt werde. Und zuletzt sollten Sie nicht zögern, Hilfsmittel, wie z.B. Gehstützen, zu verwenden.

                                 

                                Geben Sie eine Definition, was man als Sturz bezeichnet.  
                                  Was können Sie über die Häufigkeit von Stürzen sagen?  
                                    Welche Folgen kann ein Sturz nach sich ziehen?  
                                      Worin liegen Risiken, die einen Sturz begünstigen?  
                                        Wie kann man einem Sturz vorbeugen?  
                                          • Als einen Sturz bezeichnet man ein plötzliches und unkontrolliertes Heruntergleiten oder Herunterfallen auf ein tieferes Niveau.
                                          • Mit zunehmendem Alter nimmt die Häufung von Stürzen enorm zu.
                                          • Jedoch sind auch Konsequenzen wie Verletzung von Weichteilen über Schädelhirntrauma bis hin zur Hüftfraktur denkbar. Häufig kommt es zu den sogenannten Mobilitäts-Einbußen und einem erhöhten Hilfs- und Pflegebedarf bei Alltagsaufgaben. Und als wäre das nicht schlimm genug, muss man zudem noch mit seelischen Folgen wie Furcht rechnen. Betroffene schränken ihren Aktivitäts- und Bewegungsradius meist ein.
                                          • Zum einen muss die altersbedingte Muskelschwäche, besonders im Bein-Hüftbereich, angeführt werden. Zum anderen nimmt die Fettmasse zu. Somit muss die größere Körpermasse durch weniger Muskelmasse bewegt werden. Ferner sind auch Störungen von Balance und Mobilität, sowie Beeinträchtigungen der Sinnesorgane potentielle Risikoquellen. Zunehmende Seh- und Hörstörungen, wie Katarakt, Glaukom und senile Makuladegeneration, sind nicht selten. Ebenso können Kontraste schlechter wahrgenommen werden und die Hell-Dunkel-Anpassung verschlechtert sich. Jedoch gibt es auch Arzneimittel, die sich sturzbegünstigend auswirken.
                                          • Der Sturzgefahr kann man durch gesunde Ernährung und viel Bewegung vorbeugen. Außerdem kann es hilfreich sein ein Sturzprotokoll zu führen. Auf diese Weise setzt man sich bewusst mit dem Ereignis auseinander. Des Weiteren sollten alle Sturzquellen, beispielsweise Teppiche, in den eigenen vier Wänden beseitigt werde. Und zuletzt sollten Sie nicht zögern Hilfsmittel, wie Gehstützen zu verwenden.

                                          Wortschatz

                                          Ergänzen Sie den richtigen Artikel.

                                          Arbeitsvertrag
                                          Blutdruck
                                          Gastritis
                                          Grundpflege
                                          Vitalwert
                                          Medikation
                                          Prophylaxe
                                          Beipackzettel
                                          Patient

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